Die Drei ??? - Print 208 - Kreaturen Der Nacht

Eine Hexe stiehlt Justus' Geldbörse und ein Sensenmann bricht im Trödelladen ein. Genau dieselben Kostüme trägt auch die Hip-Hop-Gruppe "FMTM". Nur ein Zufall?


Die Drei Fragezeichen

Fall 208
Kreaturen Der Nacht

Marco Sonnleitner

Hardcover - 2020.03
ISBN: 9783440167366

eBook - 2020.03
ISBN: 978344016780

Verlag: Kosmos
Seiten: 144


Kapitel
01. Abracadabra!
02. FMTM
03. 200 Jahre Arbeit
04. Am Ende des Regenbogens
05. Dem Tod auf der Spur
06. Backstage
07. Lawinenalarm!
08. TB 24F-42
09. Rot-gelber Schock
10. F4F
11. Drei Engel für Frankie
12. In der Gruft
13. Kriegsrat ,it Sensenmann
14. Geisterstunde
15. Duell der Schatten
16. Geisterfahrt
17. Der Biss des Vampir
18. Die Liebe ist der Schlüssel
19. Ablenkungsmanöver
20. Kreaturen der Nacht
21. Katzenjammer

Abracadabra!

Die drei Detektive liessen ihre Fahrräder ausrollen und hielten nach einem Platz Ausschau, wo sie sie abstellen konnten. Und wo sie sie nachher auch wiederfinden würden. Denn hier war alles voller Fahrräder: Rasen, Büsche, Wege, Beete - die ganze Wiese verschwand unter einem Meer aus Lenkern, Stangen und Sätteln. Halb Rocky Beach schien heute hierhergeradelt zu sein. Vor allem die jüngere Hälfte.
"Da drüben, der Pfosten mit dem orangefarbenen Abfalleimer." Bob Andrews zeigte nach rechts.
"Da können wir sie hinstellen."
"Und nachher klebt Ketchup auf meinem Sattel. Das Ding quillt ja jetzt schon über." Justus Jonas verzog das Gesicht. Doch einen besseren Abstellplatz für die Räder sah auch er nicht.
Peter Shaw seufzte vernehmlich. "Du hast was gut bei mir, Just. Ehrlich." Er stieg ab und schob sein Rad an den Metallpfosten. "Das Wetter wäre zwar auch ideal zum Surfen, nicht zu heiss, guter Wind, super Wellen. Aber so eine Einkaufstour ist mal wirklich was anderes. Vor allem im Vergleich zu der Alternative, die wir hatten!"
"Bei der Wahl zwischen Trödelmarkt und Unkrautjäten fiel mir die Entscheidung allerdings auch nicht schwer", erwiderte Justus.
"Ich hasse Brennnesseln!" Bob stellte sein Rad vor die beiden anderen und legte dann sein langes Kabelschloss um alle drei Fahrräder. "Okay, kann losgehen."
"Warte noch." Justus pflückte einen Flyer von seinem Gepäckträger, der aus dem Abfalleimer gerutscht war. Er wollte ihn zurück in den Behälter stopfen, aber sein Blick blieb an dem knallgelben Zettel hängen. Der Erste Detektiv zog die Stirn kraus. "Sind das die Bands?" Auf dem Flyer waren die zum Teil sehr fantasievollen Namen etlicher Musikgruppen aufgelistet. Dahinter fanden sich jeweils Datums- und Zeitangaben.
Bob nickte. "Das sind die Teilnehmer, ja. Und wann sie auftreten."
"Nun ja, zumindest darf man einigen dieser Musiker bescheinigen, dass sie recht kreativ waren, was die Namensgebung ihres Ensembles angeht."
Peter deutete auf eine der Bands. "Die Geheim-Nissen find ich super. Super eklig. Nissen sind doch Floheier, oder?"
"Nissen sind die chitinhaltigen Eihüllen der Läuse", korrigierte Justus.
"Oder so." Peter grinste. "Würde auch sehr gut zu uns passen, meint ihr nicht? Die drei Geheim-Nissen. Oberei: Justus Jonas, Zweite Laus: Peter Shaw, Recherche und Archiv: Laus Andrews. Wir lösen alle Geheim-Nisse."
Justus verweigerte jeden Kommentar, Bob lachte.
"Na ja, ich weiss nicht... Da bleibe ich dann doch lieber bei Die drei ???. Darf ich mal?" Bob nahm dem Ersten Detektiv den Flyer aus der Hand und drehte ihn um. "Die Crackernuts sind morgen dran. Abends um neun."
"Kennst du die?", fragte Peter.
"Nein. Aber Sax hat mich gebeten, mir die mal anzuhören. Sollen ganz vielversprechend sein."
"Los, Kollegen." Justus blickte unternehmungslustig auf das Getümmel von Menschen, das sich in einiger Entfernung an zahlreichen Verkaufsständen entlangschob. "Lasst uns einkaufen gehen!"
Das kleine Küstenstädtchen Rocky Beach, die Heimat der drei Detektive, richtete in diesen Tagen einen Wettbewerb für Hip-Hop-Nachwuchsbands aus der näheren Umgebung aus. Im östlichen Teil des Palisades Parks hatte man dazu ein grosses Zelt aufgestellt, in dem sich die jungen Musiker vor Publikum und einer ausgewählten Jury beweisen konnten. Als erster Preis winkte ein Plattenvertrag bei einem grossen Label aus Los Angeles.
Für Bob Andrews bedeutete das Arbeit. Er jobbte hin und wieder bei der Musikagentur von Sax Sandler und sollte sich bei der Veranstaltung die eine oder andere Band anhören...

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